Im Herbst 2025 hat der australische Softwarehersteller Canva die Affinity-Programme in der Version 3 vorgestellt. Seitdem werden Affinity Photo (Bildbearbeitung), Affinity Designer (Illustration und Design) und Affinity Publisher (Seitenlayout) dauerhaft kostenfrei angeboten, kombiniert in einer einzigen Anwendung, wobei es KI-Funktionen nur als kostenpflichtiges Abo gibt. Nun ist ein großes Update für Affinity erschienen, die Version 3.2.
Zu den Neuerungen gehören der Import von Affinity-Inhalten in DaVinci Resolve (Studio), ein Blob-Vektorpinsel-Werkzeug, die Bearbeitung von CaptureOne-Inhalten in Affinity, ein Texture- und ein Mehrband-Schärfungsfilter, Verbesserungen für die Verarbeitung von RAW-Bildern, erweiterte Unterstützung für OpenType-Schriften und Bildaufzählungszeichen. Verschiedene Fehlerkorrekturen runden das Update ab. Nähere Informationen sind in den Versionsanmerkungen zu finden.

Bild: Serif Labs.
Die Affinity-Software setzt macOS Catalina 10.15 oder neuer voraus, Intel-Macs werden noch unterstützt. Zur Nutzung wird ein Canva-Account benötigt, wobei der Offline-Betrieb unterstützt wird. Mit Version 1/2 erstellte Dateien lassen sich in der neuen Version nutzen. Die neue Affinity-Anwendung kann nach Herstellerangaben auf beliebig vielen Rechnern genutzt werden. Canva will die Software regelmäßig mit Aktualisierungen (Fehlerkorrekturen, aber auch Funktionserweiterungen) versorgen.
Die kostenpflichtigen, optionalen Abo-KI-Funktionen umfassen unter anderem das generative Füllen, Erweitern und Bearbeiten. Die Preise betragen jährlich 110 Euro (Privatpersonen) bzw. 160 Euro (Business) pro Nutzer. Mit Version 3.2 kommt auch Claude-Anbindung hinzu.
